Geschichte der Sternwarte Gönnsdorf
seit dem 1. Januar 2011



Sternwarte Gönnsdorf - Aktuell

Vortragsankündigung


Wir laden Sie herzlich zu unserem Juni-Vortag

am 10.06.2024 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein.

Torsten Müller, 

ein passionierter Astrofotograf, stellt uns

"Die Remote Sternwarte in Namibia"

vor.

Ein engagiertes Team aus drei leidenschaftlichen Hobbyastronomen - Torsten Müller, Jens Unger und Sophie Paulin - hat eine Remote-Sternwarte in Namibia aufgebaut. Torsten, ein erfahrener Astrofotograf und Technikfreak, Jens, ein Astrofotograf und IT Spezialist, und Sophie, eine talentierte Astrofotografin, vereinen ihr Fachwissen, um dieses spannende Projekt zu verwirklichen. Die Remote-Sternwarte ermöglicht es, hochwertige astronomische Daten zu sammeln, ohne vor Ort sein zu müssen, und erlaubt kontinuierliche Beobachtungen. Namibia bietet dafür perfekte Bedingungen: geringe Lichtverschmutzung, trockenes Klima und viele klare Nächte. Die Sternwarte ist mit einem Ritchey-Chretien und einem APO Teleskop ausgestattet, welche hochauflösende Bilder liefern und aus der Ferne gesteuert werden können. Der Aufbau wurde im Dezember 2023 abgeschlossen und bereits in den ersten Monaten konnten beeindruckende Bilder aufgenommen werden, die die Leistungsfähigkeit der Sternwarte zeigen.

Freuen Sie sich auf eine detaillierte Vorstellung des Projekts und natürlich viele Astrofotos.



Einladung

 wir laden Sie herzlich zu unserem Mai-Vortrag 

am 13.05.2024 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein.

Dr. Frank Stefani vom Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf 

referiert über

"Der Dynamo der Sonne und das Klima der Erde"

Die Sonnenaktivität wird maßgeblich durch den 11-jährigen Schwabe-Zyklus des Sonnenmagnetfeldes bestimmt, weist aber auch längere Perioden von 60-200 Jahren auf. Üblicherweise wird die dominante Magnetfeld-Periode von sonnenähnlichen Sternen durch das Modell eines alpha-Omega-Dynamos beschrieben. Im ersten Teil wird ein modifiziertes Modell des Sonnensystems vorgestellt, welches alle beobachteten Perioden in konsistenter Weise beschreibt. Der zweite Teil des Vortrags beschäftigt sich mit der Frage, wie sich diese Variationen der Sonnenaktivität in der Klimageschichte der Erde widerspiegeln und was man daraus für die Klimaentwicklung lernen kann.

Wie immer freuen wir uns auf Ihren Besuch. 

Bitte beachten Sie, dass die Sternwarte derzeit nur fußläufig zu erreichen ist. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, dann können Sie von Weißig kommend am rechten Straßenrand parken.



 Was gibt’s Neues von der Sternwarte?

Über Besuchergruppen freuen wir uns immer, so auch am 23.03.2024 von ehemalige Geodäsiestudenten. Aus allen Teilen Deutschlands waren sie angereist, um sich anlässlich ihres 30jährigen Studienabschluss zu erkundigten, was aus „ihrer“ Sternwarte geworden ist. Darüber haben wir gern berichtet. 

Einen interessanten Vortrag erlebten wir am 08.04.24 von Dr. Jan Vorberger, der uns auf kurzweilige Art Einblicke in die Forschungsarbeit zum Aufbau der Planeten gab.

Nun widmen wir uns der Umgestaltung unseres Außengeländes. Die dafür notwendige Baugenehmigung erhielten wir Anfang April.

Josi’s Blick in den Himmel

Diesmal widmet sie sich der Sonnenfinsternis. Am 8. April konnte von Nordamerika aus eine totale Sonnenfinsternis (SoFi) beobachtet werden. Das nahm ich zum Anlass, wieder etwas über dieses astronomische Ereignis zu schreiben. Für einen Überblick über dieses große Thema begann ich, den Wikipediaeintrag zu lesen. Zwischen den ganzen Erklärungen darüber, was es für verschiedene Arten von SoFis gibt, wie sie zustande kommen und wann und wo die nächsten Finsternisse stattfinden, stolperte ich über einen kleinen Eintrag über die Auswirkungen auf die Stromproduktion mit Solar- und Windenergie. Das machte mich stutzig, hatte ich vorher noch nie über diesen doch sehr einfachen Zusammenhang nachgedacht. In der weiteren Recherche begegneten mir mehrere wissenschaftliche Artikel, die die Auswirkungen von SoFis auf das Wetter und die Stromproduktion mit diesen beiden Energieträgern untersuchten. Zum Beispiel wurde für die SoFi am 20. März 2015 im Voraus modelliert, wie groß die Einbußen in der Solarstromproduktion voraussichtlich sein werden. Aufgeteilt nach den einzelnen, in der Finsterniszone liegenden Ländern, wurde zum Beispiel für Deutschland bei einer Bedeckung von 76% eine Verringerung der Produktionsrate von bis zu 51% erwartet. Neben der Menge des fehlenden Stroms ist auch die Menge, die pro Minute weniger bzw. mehr eingespeist wird, relevant. Dieser Wert wird als Gradient in Referenz um einen Normalwert in Megawatt (MW) pro Minute angegeben. Für Deutschland lagen diese Werte damals bei -273 MW/min („fehlende“ Strommenge zum Zeitpunkt der maximalen Bedeckung) bzw. bei 361 MW/min an „zu vielem“ Strom, als die Produktion wieder anlief. Im Vergleich zu den anderen betroffenen Ländern ergab das Platz eins. Dieser fehlende bzw. zu viel produzierte Strom muss ausgeglichen werden, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht. Wie wäre es mit Windenergie? Tatsächlich bleibt auch diese nicht unbeeinflusst von den Auswirkungen einer Sonnenfinsternis. Hintergrund sind Zusammenhänge der Luftzirkulation in Abhängigkeit von der Luft- bzw. Oberflächentemperatur der Erde. Diese Temperaturen ändern sich während einer Verdunkelung der Sonne, wobei hier die Bewölkung eine weitere Rolle spielt. Sowohl für die Sofi 2015 (ca. 200 MW weniger im Laufe von ca. einer Stunde), als auch in 2021 konnten Einbußen verzeichnet werden. Folglich können Windkraftanlagen den temporären Stromverlust bei Solaranlagen nur bedingt ausgleichen. Für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und eines resistenten und resilienten Stromnetzes sind diese Effekte zu berücksichtigen. Andere umweltfreundliche Energieträger und höhere Speicherkapazitäten können hier Abhilfe schaffen. Auch ein weiterführendes Monitoring der Auswirkungen auf Sonnen- und Windkraftanlagen ist notwendig. So wurden bei der SoFi am 8. April die Auswirkungen auf das US-amerikanische Stromnetz live beobachtet. Über einen möglichen Stromausfall während einer Sonnenfinsternis brauchen Sie sich aber keine Sorgen zu machen, diese Situation ist bisher nicht eingetreten. Sie können sich also voll und ganz auf dieses spektakuläre Naturspiel konzentrieren – aber immer mit dem richtigen Augenschutz! Mit sternen- und sonnenfreundlichen Grüßen, Josefine Liebisch, Vereinsmitglied

Quellen: European Network of Transmission System Operators for Electricity (entsoe): Solar Eclipse 2015, Impact Analysis, February 2015. www.entsoe.eu   Harrison, Giles and Gray, Suzanne: The weather's response to a solar eclipse. In: Astronomy & Geophysics, Volume 58, Issue 4, August 2017, pages 4.11–4.16. DOI: https://doi.org/10.1093/astrogeo/atx135Hanna, Edward et al. : Meteorological effects and impacts of the 10 June 2021 solar eclipse over the British Isles, Iceland and Greenland. In: Weather of the Royal Meteorological Society, Volume 78, Issue 5, May 2023, pages 124-135. DOI: https://doi.org/10.1002/wea.4175 North American Electric Reliability Corporation (NREL): 2024 Total Solar Eclipse Grid Impact Study. https://www.nrel.gov/grid/2024-total-solar-eclipse-grid-impact-study-webinar.html

Vorankündigung für Mai 2024

Vortragsabend am 13.05.2024 um 19.00 Uhr 

mit Herrn Dr. Stefani, HZDR, zum Thema 

"Der Dynamo der Sonne und das Klima der Erde"

Bis dahin grüßt Sie herzlich Renate Franz




 



wünschen wir allen Sternfreunden und die,

die es noch werden wollen.

Zugleich möchten wir Sie sehr herzlich zu unserem April-Vortrag einladen,

den Herr Dr. Jan Vorberger,

 Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

am 08. April 2024 um 19.30 Uhr

in der Sternwarte Dresden-Gönnsdorf

Weißiger Landstraße 6, 01328 Dresden

zum Thema

"Der Aufbau von Planeten - 

Astrophysik zwischen Beobachtung, Experiment und Theorie"

halten wird.

Die Planeten unseres Sonnensystems wie auch Exoplaneten in anderen Sternsystemen faszinieren. Besonders deren innere Struktur, ihre Entstehung und Entwicklung sind Gegenstand moderner Forschung. Dabei stößt man immer wieder auf exotische Materie, die nur unter hohem Druck entstehen und existieren kann. Der Vortrag gibt einen Einblick, wie im Wechselspiel zwischen klassischer Astronomie, Satellitenmissionen Experimente im Labor und Computersimulationen die Erkenntnis in der Forschung generiert werden.

Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Baumaßnahmen die Sternwarte nur fußläufig zu erreichen ist. Soweit möglich, können Sie Ihr Auto von Weißig kommend am rechten Fahrbahnstreifen parken. 

            Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis dahin grüßt Sie im Namen des Sternwartenteams                  herzlich Renate Franz



 wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Vortrag 

am 11.03.2024 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, Weißiger Landstraße 6 in 01328 Dresden ein.

Unser Vereinsmitglied Dr. Gerhard Geipel

widmet sich der Astrofotografie. Sein Vortragstitel lautet

"Von den Rohdaten zum fertigen Bild"

Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie jedermann zum fertigen Astrobild kommen kann. Eingegangen wird auf die Verarbeitung von monochromen sowie polychromen Rohdaten.  Neben teuren semiprofessionellen Programmen werden auch kostenlose Alternativen angesprochen.

Wie immer freuen wir uns auf Ihren Besuch.


Wir laden Sie herzlich zu unserem Februar-Vortrag

mit Christian Brock, Vereinsmitglied,

zum Thema

"Dunkle Materie"

am 12.02.2024 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, Weißiger Landstraße 6 in 01328 Dresden 

ein.

Der Begriff "Dunkle Materie" geistert schon seit langer Zeit durch die astronomische Gemeinde und wirft immer wieder Fragen auf.  In  diesem Vortrag wollen wir anhand des derzeitigen Standes der Wissenschaft erforschen, warum wir denken, dass es sie gibt und klären, worum es sich dabei handelt.

 Wir freuen uns auf Ihren Besuch.





das neue Jahr schreitet voran und hat hoffentlich viele freudige Ereignisse für uns parat.

Der Januar 2024 hat für uns schwungvoll begonnen. Besuchergruppen haben trotz des nicht sternenfreundlichen Wetters zu uns gefunden. So auch die Klasse 4a der Hutbergschule Dresden-Weißig. Dr. Frank Bok, Vereinsmitglied, hatte das Thema "Kann man im Weltall Fußball spielen?" gewählt. Ein Thema, welches besonders die Jungen interessierte. Mit ihren Fragen und Antworten haben sie uns begeisterten. Wir könnten uns gut vorstellen, einige von ihnen ab September 2024 in der sich im Aufbau befindenden Schüler-Astro-AG für 5.-8. Klassen wiederzusehen.  Denn die Erforschung des Weltalls wird uns immer mehr beschäftigen. Sie geht im rasanten Tempo von der Erde aus. Insofern könnte für Astronomie begeisterte Mädchen und Jungen dieses Gebiet durchaus ein interessantes Berufsziel werden. Die Grundlagen könnten bei uns erworben werden. Kommt doch einfach mal Schnuppern. Ein herzliches Dankeschön möchten wir den Kindern der Klasse 4a und einigen Eltern für  Ihre Spende sagen, die uns eine große Hilfe ist.

Was kündigt uns der Februar an?

Am 07.02.24 werden wir ab 16.00 Uhr wieder in der Oberschule Dresden-Weißig zum Abend der offenen Schule vertreten sein. Wir freuen uns auf interessante Schüler und Eltern.




Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,

Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.
Wilhelm Busch

Wir wünschen allen Sternfreunden ein gesundes, glückliches 

Neues Jahr 2024

Wie in der Vergangenheit werfen wir auch zu Beginn dieses Jahres einen Blick in die Zukunft, welche astronomischen Ereignisse uns erwarten und worauf wir uns freuen können. Neben interessanten Konstellationen am Himmel über Dresden werden auch astronomische Großereignisse in anderen Teilen der Weil aufgegriffen und dienen als Empfehlung für die Urlaubsplanung. Seien wir gespannt, was das Jahr 2024 für uns bereit hält.


Wir laden Sie herzlich zum 1. Vortrag des neuen Jahres

am 08.01.24 um 19.00 Uhr

zum Thema
 Das astronomische Jahr 2024

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein und

freuen uns auf Ihren Besuch.




Liebe Sternfreunde,

der 4. Advent naht und mit ihm in diesem Jahr zugleich das Weihnachtsfest. 
Im Namen der Vereinsmitglieder wünsche ich Ihnen ein besinnliches,
 aber auch frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben. 

Auch wir werden die Zeit nutzen, um etwas Kraft zu tanken.
Deshalb wird die Sternwarte ab dem 19.12.23 bis zum 07.01.2024 geschlossen bleiben.


Das neue Jahr kündigt sich an und wie in der Vergangenheit werfen wir
auch zu Beginn dieses Jahres einen Blick in die Zukunft, welche
astronomischen Ereignisse uns erwarten und worauf wir uns freuen können.
Neben interessanten Konstellationen am Himmel über Dresden werden auch
astronomische Großereignisse in anderen Teilen der Weil aufgegriffen und
dienen als Empfehlung für die Urlaubsplanung. Seien wir gespannt, was
das Jahr 2024 für uns bereit hält.


Wir laden Sie herzlich zum 1. Vortrag des neuen Jahres

am 08.01.24 um 19.00 Uhr

zum Thema
 Das astronomische Jahr 2024

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein und

freuen uns auf Ihren Besuch.

Bis dahin grüßt Sie herzlich
Renate Franz


Einladung



Der 1. Advent steht vor der Tür und kündigt das Jahresende an. 

Vorher laden wir Sie herzlich zu unserem letzten Vortrag in diesem Jahr ein.

Dr. Frank Bok, 

Vereinsmitglied, hat ein weihnachtliches Thema gewählt.

Der ??? von Bethlehem.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit wird die Geschichte erzählt, dass sich drei weise Männer aus dem Morgenland auf eine Reise begaben und durch einen Stern zu ihrem Ziel geleitet wurden. Diese Legende hat Astronomen über Jahrhunderte hinweg beschäftigt. Wir wollen uns dem Thema annehmen und mit der astronomisch-wissenschaftlichen Brille auf die Umstände und Möglichkeiten blicken. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

am Montag, den 11.12.23 um 19.00 Uhr

 in der Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, 

Weißiger Landstraße 6 in 01328 Dresden.

Allen Lesern wünschen wir eine besinnliche, gemütliche Vorweihnachtszeit.

Vortragseinladung

Weihnachten steht vor der Tür und immer wieder erreichen uns Fragen.

Unser Vereinsmitglied Christian Brock 

hält am 13.11.23 um 19.00 Uhr einen Vortrag 

zum Thema

Empfehlungen für Einsteiger

- ein Teleskopkaufberater

Sollte es besser erst einmal ein preiswertes, ein Einstiegsmodell sein, um das Interesse an der Astronomie zu wecken, oder doch ein besseres, sofern bereits Erfahrungen vorliegen? 

Christian Brock stellt die verschiedenen Arten der Teleskope vor und erläutert, was beim Kauf beachtet werden sollte. Gern beantwortet er auch Ihre ganz speziellen Fragen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der 

Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, Weißiger Landstraße 6 in 01328 Dresden






Nach 16 Wochen ist die "Kreation wie von Christo", Geschichte.  

 

 Es ist geschafft...

  
                                        
Sie strahlt wieder in voller Schönheit.

Die Sanierung der Kuppel war einerseits eine interessante, aber teilweise auch eine nervenaufreibende Zeit. Wir kennen es aus verschiedenen Berichten - die Sanierung eines "Altbaus" birgt so einige Überraschungen in sich. Und so mussten auch wir diese Erfahrung durchleben. Der Fertigstellungstermin war für den 31.08.23 festgelegt, denn die Sommermonate sollten unbedingt genutzt werden. Jedoch nicht so! Von heiß bis kalt - die Außentemperaturen machten den Arbeitern zu schaffen. Aber sie waren stark und taten so, als wär das alltäglich. Mein ganzer Respekt galt ihnen besonders in dieser Zeit.

Mit Schutzanzug und Maske mussten sie besonders im Juli und September teilweise bei Temperaturen um 45 °C ihre nicht alltägliche Arbeit verrichten.  Nach dem Abschleifen der Deckschicht wurde festgestellt, dass noch ein Arbeitsgang eingeschoben werden muss. Die gesamte Fläche der Kuppel musste gespachtelt werden. Hingegen behinderte im August und Oktober die Nässe den Arbeitsfortgang. Denn es kommt bei den Arbeiten mit Harz auf den Taupunkt an. Und der war auf Grund der Feuchtigkeit oftmals nicht optimal. Unsere Sternwartenkuppel bleibt mit diesen Anforderungen hoffentlich eine einmalige Arbeitsstätte.  

Geplagt waren die unmittelbaren Nachbarn der Sternwarte. Der Turmberg in Dresden-Gönnsdorf, 318 m hoch, ist eine zugige Ecke. Umgeben von landwirtschaftlichen Flächen hat der Wind rund um die Sternwarte und an den Planen seine Stärke ausgespielt. Die Geräusche der sich aufbäumenden Planen im Kampf mit dem Wind hat den Nachbarn viele schlaflose Nächte bereitet. Wir sind uns sicher,  dass sie nun wieder ruhig schlafen können. Und wir wünschen uns, dass auch sie sich an der schönen Sternwarte hoffentlich lange erfreuen können.  

Die Planen am Gerüst, die die Außenkuppel vor Regen und Staub schützen sollten, wurden teilweise regelrecht zerfetzt und mussten immer wieder vom Gerüstbau erneuert werden. Das führte u.a. zu Verzögerungen bei der Fertigstellung.


                             

           der Wind fegte die Plane einfach vom Gerüst.        26.10.23 Gerüstabbau

Nun folgen die Arbeit an der Innenkuppel. Bis zum Abschluss der Arbeiten, anschleifen und streichen, bleibt allerdings das 16" Teleskop umbaut. Nicht nur die Kuppel, sondern die gesamte Sternwarte im Innenbereich bedarf einer Runderneuerung. Wand streichen, die gesamte Technik und die Lochbleche säubern und wieder anbringen werden die Vereinsmitglieder in ihrer Freizeit vornehmen. Ein neuer Fußbodenbelag muss allerdings von einer Fachfirma verlegt werden. Die Frage nach der Fertigstellung der Kuppel kann im Moment nicht beantwortet werden. Angestrebt wird Mitte November. 

Trotz der Einschränkungen bzgl. Nutzung der Kuppel bleibt unser Sternwartenbetrieb wie bisher bestehen. So durften wir im Oktober zwei große Besuchergruppen außerhalb unserer montäglichen Öffnungszeit begrüßen. Darüber freuen wir uns besonders, denn sie unterstützen uns mit ihrem finanziellen Beitrag in unserer derzeitigen Aufbauphase .

Vorankündigung

Kurz vor Weihnachten wird häufig die Frage gestellt: sollte in diesem Jahr vielleicht ein Teleskop unterm Weihnachtsbaum stehen? Wenn ja, welches?

Am 13.11.2023 um 19.00 Uhr widmet sich Christian Brock dieser Frage.

Wir laden Sie herzlich zu uns ein. 


 


Wie in jedem Jahr, laden wir Sie herzlich zum


Tag der Astronomie 


am 28.10.2023 


in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein.


Folgendes Programm erwartet Sie:


15:00 Eröffnung                                                     Renate Franz 

                                                                                mit Lukas, Astro-AG

15:15 Wie baut man ein Raumschiff?                    Dr. Frank Bok

15:45 Wurmlöcher                                                  Katharina Theis, Astro-AG

16:15 Relativitätstheorie                                        Fianna Wall, Astro-AG

16:45 Entfernungsmessung im Universum            Rainer Fabianski

17.15 Positionsvorhersage von Himmelskörpern David Klimanek, Astro-AG

17:45 Geheimnisse im Sternenlicht                      Reiner Schmidt

18:15 Pause

18:30 Von den Gaja-Daten zum Hertzsprung-     Jasmin Gribinsa, Gym. Bühlau  

           Russel-Diagramm                                                                 

19:00 Die Einteilung der Welt in Zeitzonen, kurz Steffen Grundmann

19:30 Astrofotografie für Jedermann                  Dr. Gerhard Geipel

20:00 Marsrover                                                  Frank Bräutigam

20:30 Lichtverschmutzung                                  Sicco Bauer


Der Eintritt an diesem Tag kostet für Erwachsene 5 €,

für Schüler ist der Eintritt frei.  


Sobald es dunkel wird und gute Sicht ist, bieten wir Livebeobachtung an

gegen 22.00 Uhr partielle Mondfinsternis

Änderungen vorbehalten!


Einladung

Liebe Sternfreunde,

wir laden Sie herzlich zu unserem Montagsvortrag

am 09.10.2023 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf,

Weißiger Landstraße 6, in 01328 Dresden

ein.

Thema des Vortrag lautet

Reise durch unser Sonnensystem

Referent ist unser Vereinsmitglied

Steffen Grundmann.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Was gibt’s Neues von der Sternwarte?

 Rückblick

Seit 2009 nehmen wir in jedem Jahr am Hochlandfest teil. In diesem Jahr war es für uns etwas Besonderes, denn wir konnten uns als Verein vorstellen. Das war eine gute Gelegenheit, den Kontakt zu den Hochländern und Gästen zu vertiefen. Die Aufmerksamkeit und das Interesse an unserer Arbeit war erfreulich hoch. Hier nur ein kleiner Ausschnitt.

             
        Frank Bräutigam, Verein Sternwarte,       Dr. Herbert Wagner und Gattin,         Kultusminister Christian Piwarz                                              
                                      
                        Sternwartenteam am 10.09.23                       

Das Wetter konnte auch nicht besser sein: wunderschöner, klarer, blauer Himmel und eine Sonne, die es mehr als gut mit uns meinte. Eben ein Traum für jeden Astronomen. Etwas umständlich war nur, dass das Sonnenteleskop oft nachgeführt werden musste, weil die Sonne aus dem Blickfeld verschwand. Das nächste Mal setzen wir wieder eine Computer gesteuerte Montierung ein. Die Sonne mit eigenen Augen durch unser spezielles Sonnteleskop sehen zu dürfen, das ist ein Erlebnis, aber nur, weil es mit einem  H-Alpha-Filter ausgestattet ist. Das verhindert, dass unsere Augen Schaden nehmen können. Über die Sonne, unseren Stern, gibt es viel Wissenswertes zu vermitteln. Das ist ein interessantes Thema, nicht nur für Grundschüler.

Und was gibt es Neues von der Kuppel? Eine Sanierung birgt fast immer Überraschungen in sich. So musste zusätzlich eine Schicht besonderer Spachtelmasse aufgetragen werden. Die Schwierigkeit war im August der Regen mit ordentlich Wind und ab September die Hitze. Die Kuppeloberfläche durfte nicht nass werden, weil sonst beim Schleifen alles verschmieren würde. Und bei der Septemberhitze war das Arbeiten mit Harz auch eine Herausforderung. Er trocknete einfach zu schnell. Zum heutigen Zeitpunkt hoffen wir trotzdem sehr, dass die Kuppel bald wieder in alter Schönheit erstrahlt und wir im Oktober das 16“-Teleskop wieder nutzen können. 

Schüler-AGs

Die Astro-Schüler-AGs finden während der Ferien (02.-17.10.23) nicht statt. Ab 18.10.23 wird eine zusätzliche Astro-AG für Schüler der 5.-8. Klassen angeboten. Interessierte Schüler bitten wir um eine kurze Nachricht per e-Mail info@sternwarte-goennsdorf.de mit den Tagen der möglichen Teilnahme. Danach laden wir zum ersten Kennenlernen ein.

Tag der Astronomie am 28.10.23

Wie jedes Jahr nehmen wir auch 2023 am deutschlandweiten Tag der Astronomie teil. Ursprünglich fand dieser Tag im Frühjahr, d.h. im März oder April eines jeden Jahres, statt. Nun hat die Vereinigung der Sternfreunde e.V. den Tag in den Herbst verlegt, weil in dieser Jahreszeit Planeten besser zu beobachten sind. Außerdem können wir in diesem Jahr bei klarem Himmel eine partielle Mondfinsternis erleben. Sie findet zwischen 19.30 und 21.00 Uhr statt. Der Bedeckungsgrad ist allerdings winzig, wird ca. 6 % betragen.

Unser Programm beginnt um 15.00 Uhr mit verschiedenen Vorträgen. Die Themen befinden sich derzeit noch in der Abstimmung. Ab dem 20.10.23 wird das Programm auf unserer Homepage veröffentlicht. Je nach Wetter bieten wir am Abend Livebeobachtung an.

Termine

Öffnungszeiten im Oktober montags 20.00 Uhr ohne Anmeldung

Vortrag: 09.10.23, 19.00 Uhr Thema wird auf unserer Homepage veröffentlicht.

Tag der Astronomie 28.10.23 ab 15.00 Uhr, open end.

Schüler-Astro-AGs ab 18.10.23

1.-4. Klasse montags 16.30 – 17.30 Uhr

5.-8. Klasse nach Anmeldung

9.-12.Klasse freitags 19.00-20.00

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 

Bis dahin grüßt Sie herzlich Renate Franz im Namen der Vereinsmitglieder.

Termin- und Vortragsankündigung

Herzliche Einladung zum Hochlandfest, diesmal in Schönfeld. Wir werden am

 09. und 10.09.23 von 10.00 bis 20.00 Uhr

präsent sein und freuen uns auf Ihren Besuch.

  Vortragsankündigung 

am 11.09.2023 um 19.00 Uhr

 findet in der Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, Weißiger Landstraße 6, 01328 Dresden,

der nächste Montagsvortrag statt. 

Dr. Gerhard Geipel hat folgendes Thema gewählt:

Teleskope im Weltraum - was lernen wir von James Webb und Co.

Der Blick ins Weltall von der Erde aus ist durch die Atmosphäre erschwert. Deshalb stehen auch die großen erdgebundenen Forschungsteleskope oft auf hohen Bergen. Die Erdatmosphäre kann auch nicht in bestimmten Spektralbereichen durchdrungen werden.

Schickt man Teleskope jedoch selbst ins Weltall, so hat die Erdatmosphäre keinen störenden Einfluss. Deshalb sind Weltraumteleskope im Bereich von Gammastrahlung bis hin zu Radiowellen im Einsatz.Etwa 52 Weltraumteleskope wurden bisher gestartet, weitere sind in Vorbereitung und auch von einigen Privatprojekten ist die Rede.

Die Suche nach Exoplaneten, von denen bisher mehr als 5000 bekannt sind, ist ein Hauptbestandteil der Erkundung des Weltraums. Spektakulär sind allerdings die Informationen, die vom James Webb Teleskop (JWST) und Co. geliefert werden. Diese liefern allerdings vornehmlich Informationen aus den UV-Vis-NIR- Spektralbereich. Im Vortrag wird insbesondere auf diese Aufnahmen und die Hintergründe, warum das JWST im NIR-Bereich arbeitet, eingegangen.


Rückblick


Wir waren voller Zuversicht, dass der Zeitplan für die Kuppelsanierung eingehalten werden kann. Jedoch wurde dieser empfindlich durcheinander gewirbelt. Einerseits machte uns der Regen zu schaffen. Trotz der Wetterschutzplanen wurde die vorbereitete Kuppel nass, so dass die Arbeiten unterbrochen werden mussten. Dazu kam auch noch ein Lieferengpass des Spezialmaterials. Nun hoffen wir, dass die sommerlichen Temperaturen für die Fortsetzung der Sanierung genutzt werden können und die Kuppel samt 16“-Teleskop zumindest ab Mitte September wieder einsatzbereit sind. 

Trotz der Sommerferien oder vielleicht gerade deshalb hatten wir im Juli regen Besuch in der Sternwarte. 

Am 10.07.23 hielt Fr. Dr. Nona Schulte-Römer einen Vortrag über „Licht und Sicherheit – trügerisch und umstritten“. Für den 12.07.23 hatten sich Ehrenamts-Omis, zu buchen über das Frauenförderwerk, angemeldet. Das sind Frauen im Ruhestand, die Familien mit Kindern unterstützen. Sie sind stets auf der Suche nach neuen Themen für sich, aber auch für ihre Schützlinge. Dr. Sulzer begeisterte sie mit seinen Vortrag „Über Griechen, Trojanern und andere Gestalten“.

Letztendlich kam zum Ende des Monats Juli Herr Kaboth von der 88.  Grundschule mit seinen Hortkindern. Mit aufblasbaren Planeten konnten wir in unserem Außengelände den Schülern das Sonnensystem, also direkt in der Natur, vorstellen. Die zweite Hortgruppe der 88. Grundschule war 16.08.23 bei uns. Auch hier stand das Sonnensystem auf dem Programm. Jedes Vereinsmitglied hat seine eigene Methode der Wissensvermittlung. Und so bediente sich Steffen Grundmann außer der aufblasbaren auch der aus Puzzle-Teilen zusammengesetzten Planeten. Letztendlich führten die Fragen der Kinder zum Tellurium, mit dem  sehr gut Sonnen- und Mondfinsternis erklärt bzw. demonstriert werden kann sowie auch die Jahreszeiten. Den Abschluss der Ferienkinder bildete der Hort der 62. Grundschule aus Rochwitz. Sie hatten sich das Thema "Unsere Erde" ausgesucht. Michaele Baer, ehemalige Lehrerin an der Mittel- und Oberschule Dresden-Weißig, hat die Kinder pädagogisch geschickt in ihre Wissensvermittlung eingebunden, so dass die reichlich eineinhalb Stunden fast vorüberflogen.

An dieser Stelle möchte ich auf unsere Schüler-Astro-AGs aufmerksam machen. Zur Zeit finden folgende Schüler-Astro-AGs in der Sternwarte statt:

für Grundschüler (1.-4.Klassen) montags und dienstags  jeweils von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr 

die "Großen", z.Z. 5.-12. Klassen, treffen sich freitags von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Diese Schüler-AG werden wir entsprechend des Wissenstandes aufteilen und zwar in Klassen 5-8 und 9-12.

Die Astro-AG 5. bis 8. Klasse wird künftig von Dr. Sulzer geleitet. Je nach Anmeldung werden wir einen entsprechenden Termin finden.

Wir würde uns freuen, wenn sich Schüler der 5.-8. Klassen für eine Schnupperstunde entschließen. Dann bitte mich anrufen unter 0160-94806100 oder über info@sternwarte-goennsdorf.de anmelden.





 Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Vortrag

am 14.08.23 um 19.00 Uhr in die Sternwarte ein. 

Mit dem Thema

"Zeit für die Nacht - Lichtern auf der Spur" 

widmet sich Sicco Bauer dem Projekt "Nachtlichtbühne".


Im Gegensatz zu anderen Vortragsabenden ist diesmal der Eintritt frei, 
jedoch würden wir uns über eine Spende freuen.

Künstliche Lichtquellen in der Nacht führen zu einer Aufhellung des Nachthimmels mit weitreichenden Folgen nicht nur für die Sternenbeobachtung, sondern auch für Pflanzen, Tiere und uns Menschen.

2019 wurde das Bürgerwissenschaftsprojekt „Nachtlicht Bühne“ durch die Helmholtz-Gesellschaft ins Leben gerufen. Darin erforschen Wissenschaftler zusammen mit Freiwilligen die Quellen künstlicher Beleuchtung, um so neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

In unserer gemeinsamen Kampagne im Herbst 2021 wurde eine Viertelmillion Lichtquellen erfasst und kategorisiert. Dabei waren in Dresden vier Zählgebiete in verschiedenen Stadtteilen vorgegeben.

Im Herbst 2023 wollen wir in unserer neuen Kampagne „Zeit für die Nacht“ herausfinden, wie sich die Beleuchtung im Laufe der Nacht ändert. Das ist wichtig, da Satellitendaten erst in den frühen Morgenstunden erfasst werden und es keine Daten gibt, wie sich die Lichter in der Nacht verändern.

Der Vortrag erklärt das Projekt „Nachtlicht Bühne“ und die kommende Kampagne – bei der jeder mitmachen kann – näher. Außerdem wird an einem aktuellen Beispiel dargelegt, welche neuen Erkenntnisse sich mit Bürgerwissenschaften gewinnen lassen.


https://www.wissenschaftsjahr.de/2023
https://www.nachtlicht-buehne.de/nachtlichter

                                                         Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Blicken wir auf den Juni und Juli zurück, so freuen wir uns nicht nur über den Besuch der Kita „Mobile“, Eschdorfer Straße, und Nils Schmeisser vom HZDR mit den Hutbergstrolchen, sondern erinnern uns auch gern an den Besuch in der Sohlander Sternwarte, der wir am 24.06.23 zum 60. Jahrestag gratulierten. Beeindruckt waren wir von der interessanten Außengestaltung und den kleinen Sternwarten, in denen allerdings außer dem Teleskop nur 3-4 Personen Platz haben. Ein Besuch der Sternwarte lohnt sich in jedem Falle.

Sternwarte Sohland



Nils Schmeisser vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, leider hatten wir keine Fotoerlaubnis von den astronomiebegeisterten Vorschulkindern der Hutbergstrolche in Weißig.

Der Abend des 29.06.23 war ein besonderer, denn um 22.00 Uhr sollte ein gemütlicher Junggesellenabschied in der Sternwarte seinen Abschluss finden. Gemütlich und lustig war er. Mit dem Blick in den Himmel wollten die Freunde des Bräutigams dem künftigen Ehemann einfach nur sagen, dass unsere Probleme hier auf Erden dagegen winzig klein sein können. Leider war es noch ziemlich hell, so dass wir nur für ein paar Minuten den Vollmond bestaunen konnten, bevor sich der Himmel vollkommen zuzog. Bezogen auf das täglichen Leben könnte das heißen, warten, bis sich die Wolken verzogen haben.


Am nächsten Tag, 30.06.23, fand von 17.00 bis 23.00 Uhr die Lange Nacht der Wissenschaften statt. In Kooperation mit dem Schülerlabor DeltaX des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) nahmen wir auch in diesem Jahr teil. Diesmal war unser Standort in der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden. Wir waren über den regen Besuch der Astronomie begeisterten Besucher an unserem Stand angenehm überrascht. 

       



Bei der brütenden Hitze schaffte es am 12.07.23 eine Gruppe Jugendlicher aus Strehlen  mit dem Fahrrad zur Sternwarte. Leider war es zu Beginn bewölkt, so dass Dr. Sulzer das Thema Sterne im Vortragsraum behandelte. Es war dunkel und sehr warm... Müdigkeit breitete sich aus. Alle waren erleichtert, als sich die Sonne immer öfter zeigte und wir im Außengelände am Telementor mit Sonnenfilter und Projektionsscheibe sowie mit dem speziellen Sonnenteleskop die Sonne beobachten konnten. Das große Interesse der Jugendlichen an der Astronomie insgesamt hat uns sehr gefreut.


Diese Fotos (privat) zeigen, das die Gestaltung der Freifläche 
rund um die Sternwarte dringend in Angriff genommen werden muss. 

Nachdem am 29. und 30.06.23 die Sternwarte von Barthel-Gerüstbau umbaut und mit Planen zum Schutz vor Wind und Wasser umhüllt wurde, sollte am 03.07.23 mit der Sanierung der Sternwartenkuppel begonnen werden. Doch dann zeigte uns der Wind, wer stärker ist. Die Beplanung musste an einigen Stellen erneuert werden, weil Ösen und Bänder gerissen waren. Nun erscheint die eingehüllte Sternwarte wie eine Kreation von „Christo“. 


Die Sanierung der Kuppel, erst außen und dann innen, hat begonnen und wird wohl bis Ende August dauern. Obwohl wir nun die Sternwarte mit dem 16“-Teleskop bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten nicht nutzen können, bleibt der Sternwartenbetrieb wie in gewohnter Weise bestehen.

Vortragsankündigung:

Im August findet der monatliche Vortrag wie gehabt am zweiten Montag des Monats, also 

am 14.08.23 um 19.00 Uhr in der Sternwarte statt 

Mit dem Thema

"Zeit für die Nacht - Lichtern auf der Spur" 

widmet sich Sicco Bauer dem Projekt "Nachtlichtbühne".

Die ausführliche Beschreibung des Vortrags folgt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Neuigkeiten aus der Sternwarte: ab dem 03.07.23 wird die Kuppel saniert. Das große Teleskop wird für diese Zeit nicht einsatzfähig sein. Aber ansonsten sind wir wie immer für Sie da.


Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Vortrag mit

Dr. Nona Schulte-Römer 
(Humboldt-Universität zu Berlin

zum Thema

"Licht und Sicherheit - trügerisch und umstritten"

 am 10.07.2023 um 19.00 Uhr 

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein.

Dr. Nona Schulte-Römer forscht seit 2008 sozialwissenschaftlich zu gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Stadtlicht und Lichtverschmutzung. In ihrer Freizeit beteiligt sie sich am Bürgerwissenschaftsprojekt "Nachtlichter". Weitere Forschungsfelder sind der Umgang mit Umwelt- und Gesundheitsrisiken von Radiowellen (5G) und Chemikalien in der Umwelt.

In ihrem Vortrag betrachtet sie das Empfinden der Menschen in beleuchteten nächtlichen Räumen. Die meisten fühlen sich einfach sicherer. Aber der gefühlte Zusammenhang von künstlicher Beleuchtung und persönlicher Sicherheit ist trügerisch und in der wissenschaftlichen Forschung umstritten 

 Dr. Nona Schulte-Römer beleuchtet die Debatte aus unterschiedlichen Perspektiven und plädiert dafür, Sicherheitsannahmen und Beleuchtungspraxis auf die Probe zu stellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 


wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Vortrag mit dem Titel

über Griechen, Trojaner und andere Gestalten - eine etwas andere Reise durch unser Sonnensystem

am 12.06.2023 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein.

„Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“. Wer kennt diesen Merksatz nicht? Jedem sind sicherlich die acht Planeten unseres Sonnensystems bekannt. Aber jenseits von Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun gibt es weitere zahllose Objekte in unserem Sonnensystem, die nur den wenigsten etwas sagen.

Im heutigen Vortrag möchten wir Sie mitnehmen zu genau diesen unzähligen Himmelskörpern, die ein Relikt sind der protoplanetaren Scheibe, aus der vor etwa 4,6 Mrd. Jahren unsere Sonne und vor etwa 4,5 Mrd. Jahren unsere Erde hervorgegangen sind.

Wie so oft, wenn es um unser Universum geht, werden wir es mit der griechischen Mythologie zu tun haben, aber auch die Prinzipien der Himmelsmechanik von Kepler, Newton und Lagrange werden in dem Vortrag nicht zu kurz kommen.

Freuen wir uns auf eine spannende Reise durch unser Sonnensystem abseits der üblichen Pfade, auf die uns unser 

Vereinsmitglied Dr. Georg Sulzer 

mitnehmen möchte.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



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hier das I-Tüpfelchen der Neuigkeiten

am 26.05.2023 durften wir den Sächsischen Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt in der Sternwarte begrüßen. Er überbrachte den Förderbescheid über 220.000,00 €, der ausschließlich für die Sanierung der Sternwartenkuppel und die Neugestaltung des Außenbereiches der Sternwarte bestimmt ist. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Mittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. 

Besonders erfreut waren wir über die Teilnahme von Christian Hartmann, örtlicher Wahlkreisabgeordneter, d.h. auch für das Schönfelder Hochland, den wir herzlich begrüßen durften. Hervorheben möchte ich besonders das Engagement von Christian Hartmann, der unser Projekt über Jahre unterstützt und begleitet hat.  Bereits zum Sommerfest anlässlich des 10jährigen Bestehens der Interessengemeinschaft im Jahr 2019 versprach er in seinem Grußwort, dass der sächsische Landtag künftig dem Thema Astronomie mehr Beachtung schenken wolle. Dieses Versprechen hat er eingehalten. Dafür gebührt ihm großer Dank. 

Auch unserem Bildungsbürgermeister Jan Donhauser galt unser herzlicher Willkommensgruß, der uns  seine Unterstützung zugesagt hat.

Als weitere Gäste nahmen das Team des Schülerlabors DeltaX des Helmholtz-Zentrums Dresden Rossendorf mit Dr. Matthias Streller  sowie Tischlermeister Lothar Seidel, der Architekt und Planer unseres Vorhabens Markus Woschni, Frau Susann Morgenstern, TU Dresden, Landschaftsarchitektur, sehr kurzfristig die stellvertretende Ortsvorsteherin Manuela Schott sowie weitere Gäste teil.

Foto privat: Schülerlabor DeltaX

Nun ein kleiner Abriss der Veranstaltung. Der alles entscheidende Faktor bei einer Veranstaltung im Freien ist das Wetter, das besser nicht sein konnte. Teleskope waren aufgestellt, das kleine Buffett hergerichtet und voller Spannung erwarteten wir unsere Gäste. 

Der Staatsminister hob in seinem Grußwort besonders unser ehrenamtliches Engagement hervor und würdigte die Wichtigkeit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, hier der Astronomie. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Das Grußwort unseres Bildungsbürgermeisters unterstrich die Würdigung unseres Engagements,  das Motivation für unsere zukünftige Arbeit ist. An dieser Stelle ein Lob an die Politik für die Unterstützung auch unseres  Ehrenamtes und somit der Möglichkeit, fast Unmögliches zu bewirken.

Die Übergabe des Zuwendungsbescheides -  ein wunderschöner Moment, indem ein Traum für unser Projekt in Erfüllung ging.

                                                                       

Bei einem Rundgang über das Gelände und Besichtigung der Sternwartengebäude konnte sich Herr Staatsminister vom derzeitigen Zustand, der Enge der Räumlichkeiten und über die geplanten Maßnahmen informieren.  Höhepunkt war die Besichtigung der Sternwartenkuppel und ein Blick durch das 16"-Teleskop.  Über seine Aufgeschlossenheit allen angesprochenen Themen gegenüber waren wir angenehm überrascht und erfreut. 

Es folgten teils intensive Gespräche mit den Gästen z.B. mit unserem Landtagsabgeordneten Christian Hartmann, der nochmals unser ehrenamtliches Engagement würdigte und uns ermunterte, uns weiterhin für die Astronomie und die Arbeit vor allem mit Kindern und Jugendlichen einzusetzen. 

Die Aktivitäten des Sternwartenteams strahlen nicht nur nach Dresden, sondern über die Landesgrenzen hinweg. Oft suchen Besucher der Stadt Dresden Kontakt zu uns und sind überrascht, ein Kleinod im Schönfelder Hochland kennenlernen zu dürfen. Bei solchen Gelegenheiten stellen wir die Schönheit des Dresdner Ostens vor und ermuntern, wiederzukommen.

Um das weiterhin tun zu können, sollen die uns zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel für ausschließlich investiven Maßnahmen helfen, die Sternwarte zu erhalten. Das heißt, dass wir die Betriebskosten für den allgemeinen Sternwartenbetrieb davon nicht bestreiten dürfen. Deshalb sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen und würden uns sehr freuen, wenn Sie, liebe Sternfreunde, uns weiterhin unterstützen würden. Wir freuen uns über Einmalzahlungen. Wer sich aber vorstellen kann, längerfristig, d.h. über einen bestimmten Zeitraum jährlich einen Betrag spenden zu wollen, der hat die Möglichkeit, dem dafür gegründeten "Freundeskreis Sternwarte" ohne Pflichten beizutreten. Auf der Startseite finden Sie links eine Rubrik "Freundeskreis", in der unser Anliegen erklärt wird. Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. 

 Abschließend möchte ich mich sehr herzlich bei unserem Sternwartenteam für die engagierte Vorbereitung und Durchführung dieses für uns so wichtigen Termins bedanken. Jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten in die Vereinsarbeit ein. Das zeichnet unsere kleine Gemeinschaft aus.

Nun freuen wir uns auf Ihren nächsten Besuch. 
Bis dahin verbleibe ich im Namen der Vereinsmitglieder mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen Ihre Renate Franz

Fotos privat

Was war bisher geschehen?

Kennen Sie das unbeschreibliche Gefühl, das Licht am Ende des Tunnels endlich erreicht zu haben? Wir erleben es zur Zeit, denn endlich sind wir am Ziel..

Seit dem 01.05.2023 sind wir als Verein Sternwarte Dresden-Gönnsdorf e.V. Besitzer der SternwartenlieE Jugend e.V. für das entgegengebrachte Verständnis und Vertrauen. 

Wir, das sind die 21 Mitglieder aus den Bereichen der Naturwissenschaften Astronomie, Physik, Mathematik, Geografie, Biologie, Chemie sowie Informatik und Elektrik, die seit 2009 als Interessengemeinschaft des Vereins zur Förderung der Jugend e.V. den Sternwartenbetrieb aufgebaut und weiterentwickelt haben. Unser Ziel war und ist es, die Sternwarte in Eigenregie führen zu können und sie somit zu pflegen, zu erhalten und weiterzuentwickeln, damit auch in Zukunft astronomisches Wissen vermittelt und vor allem Kinder, Jugendliche und deren Familien sowie Erwachsene für die Himmelsbeobachtung begeistert und Ihnen die Faszination des Weltalls nahegebracht werden kann. 

Ich danke allen ehemaligen Gründungs- sowie jetzigen Vereinsmitgliedern für Ihr ehrenamtliches Engagement, ohne das es keinen Sternwartenbetrieb geben würde. Jetzt beginnt ein neues Zeitalter für die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf. Jedoch wird sich am Sternwartenbetrieb vorerst nichts ändern. Unsere Öffnungszeiten und sonstige Informationen entnehmen Sie bitte wie bisher unserer Homepage. 

Die Hauptaufgabe ist derzeit die Ertüchtigung der Bausubstanz. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt der Sanierung der Kuppel, für die nur die Sommermonate geeignet sind. Danach wollen wir uns der Gestaltung des Außengeländes widmen.

Liebe Sternfreunde, die Sternwartenmitglieder würden sich sehr freuen, wenn Sie auch weiterhin uns einerseits in der Sternwarte besuchen, andererseits uns finanziell unterstützen könnten. Wir freuen uns über Einmalzahlungen, aber auch über längerfristige Unterstützung. Dafür haben wir den Freundeskreis Sternwarte eingerichtet. Sollten Sie Sponsoring in Erwägung ziehen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. 

Wenn Sie sich spontan für eine Spende entschließen wollen, unsere Kontoverbindung lautet:

Verein Sternwarte Dresden-Gönnsdorf e.V.

IBAN DE08 8505 0300 0221 1666 53
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Verwendungszweck: Freundeskreis

Wir sind gemeinnützig, dürfen Spenden annehmen und sind berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.

Wir danken Ihnen für Ihr bisheriges Interesse an unserer Arbeit, die uns entgegengebrachte Unterstützung und freuen uns nun über künftige Begegnungen mit Ihnen. 

Bis dahin grüßt Sie herzlich im Namen der Vereinsmitglieder, Renate Franz, Vorsitzende 




wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Vortrag 

 am 08. Mai  2023 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, 
Weißiger Landstrasse 6, 01328 Dresden

ein.

Unser Referent 
Giovanni de Ghantuz Cubbe, Rom, Italien

ist Mitglied des Sternwartenteams.  

Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der TU Dresden.
Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. das Studium politischer Eliten, 
Transformationsprozesse zeitgenössischer Demokratien etc.

In seinem Vortrag 
Astronomie und Gesellschaft in der Neuzeit: wie Sterne den Menschen verändern.

beschäftigt er sich mit den sozialen Konsequenzen der Astronomie ab dem 16./17. Jahrhundert.

Je nach Wetterlage bieten wir im Anschluss an den Vortrag Livebeobachtung an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. 
Bis dahin grüßt Sie herzlich das Sternwartenteam.





 unser nächster Vortragsabend findet 

am 13.03.2023 um 19.00 Uhr statt.

Unser Sternwartenmitglied, 

Rainer Fabianski

wird uns mit der  "Himmelsscheibe von Nebra"   

bekannt machen.

Diese rätselhafte Scheibe, die auf illegalen Wegen ins Museum gekommen ist,

führt zu überraschenden Erkenntnissen über die Vorzeit in Sachsen.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaften beim Entschlüsseln der Himmelsscheibe.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.









Rückschau auf Komet C/2022 E3 ZTF

Der Komet C/2022 E3 ZTF rückt immer weiter aus unserem Blickfeld. Die Erwartungen, den Kometen  in voller Schönheit bewundern zu können, waren auf Grund der Ankündigungen sehr hoch. Das haben wir mit unseren Gästen am 06. und 08.02.23 bei bitterer Kälte erfahren müssen. Mit unseren Augen konnten wir keinen Schweif , sondern lediglich eine kleine Nebelscheibe erkennen. Warum? Das lag einerseits daran, dass wir mit einem Teleskop stets weniger sehen können, als es mit einer Kamera möglich ist. Farben kann man im Teleskop, außer bei hellen Objekten wie Planeten, z.B. Jupiter, so gut wie nie sehen. Das liegt an der Funktionsweise unserer Augen, die in dunkler Umgebung auf "Schwarz-Weiß-Sehen" umschalten. Daher rührt auch die bekannte Redewendung: "in der Nacht sind alle Katzen grau". Das wiederum können unsere Augen aber recht gut, wenn sie sich einmal an die Dunkelheit angepasst haben. Dieser "Prozess" dauert bis zu 30 Minuten! Gestört wird diese Anpassung durch immer mehr und heller werdende Außenbeleuchtung! Auch die Helligkeit des Mondes stört mitunter. Dadurch war der "Himmelshintergrund" bei unseren Livebeobachtungen heller und der schwache Kometenschweif konnte sich nicht gut abheben.

Dass mit einer Kamera die Schönheit der Himmelsobjekte besser erfasst werden kann, zeigen die schönen Bilder von Astrofotographen oder Hobbyastronomen, wie von unserem Sternwartenmitglied Tobias Felber, der die Entstehung des Fotos folgendermaßen beschreibt:



Am 10.02.23 konnte ich eine größere Wolkenlücke nutzen und die "Begegnung" vom Planeten Mars mit dem Kometen aufnehmen. Aufgenommen wurde mit einer Canon EOS 80D (Belichtungszeit: je 25 Sekunden bei ISO-5000) durch einen 80/480mm Apo-Refraktor mit einem 0,8x Reducer (ergibt ca. 380 mm). Selbst da war die Brennweite noch zu lang, wie man sehen kann. Ein 135mm Teleobjektiv hätte hier wahrscheinlich gereicht. So fehlt ein Großteil des Schweifes. Der Komet musste an den Rand des Bildfeldes gestellt werden, damit bei der Brennweite Mars noch im Bild ist. Viel Zeit war nicht, da aus Nordwesten schon Wolken heranzogen. Die Bilder wurden anschließend noch mit einer Astro-Bildbearbeitungssoftware bearbeitet und damit der Kontrast erhöht. Damit werden Details sichtbar, die auf einem Einzelbild oder gar mit bloßem Auge nicht sichtbar wären.

Mit diesem Wissen sehen wir jetzt unsere Erfahrungen bei den Livebeobachtungen mit anderen Augen und freuen uns darüber, dass wir einen Kometen sehen konnten, der zur Zeit der Neandertaler das letzte Mal durchs Sonnensystem flog und erst wieder in ca. 50.000 Jahren bei uns zu sehen sein könnte.




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